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 Chorgedicht zum Jubilarfest 2015.  

 

Die Rentner-Band der Jubilare,
 

die treffen sich hier alle Jahre.
 

Zum Feiern aber auch zum Singen,
 

und lassen froh die Gläser klingen. 

 

3 Jahre ist es jetzt schon her,
 

da waren wir noch ein paar mehr.
 

Doch trotzdem singen immer wieder,
 

die Sänger ihre alten Lieder. 

 

Heut darf ich wieder vor Euch stehn,
 

und zwanglos in die Runde sehn.
 

Ja, damals durfte ich noch lästern,
 

doch heute ist heut und nicht mehr gestern. 

 

 

Jetzt bin ich selbst ein Jubilar,
 

und weiß genau wies damals war.
 

Seit 40 Jahren sing ich schon,
 

und treffe meist den richt`gen Ton. 

 

 

Man schießt auch mal ein Eigentor,
 

das kommt jedoch sehr selten vor.
 

Dann werfen mir die andern vor,
 

jetzt singt er wieder im Tenor. 

 

 

Doch sonst da schmettern wir noch munter,
 

die schönsten Lieder rauf und runter.
 

Danach, da kann man sich was gönnen,
 

weil wir so herrlich singen können. 

 

 

Der Chor erprobt ein neues Stück,
 

erzählt von Liebe und vom Glück.
 

Und stets bemüht ist Axel Quast,
 

bis das das Lied zur Stimme passt. 

 

 

Doch tief im Hals da sitzt ein Knoten,
 

verzweifelt suchen wir nach Noten.
 

Der Chorleiter längst dirigiert,
 

bevor man den Verstand verliert. 

 

 

Auch auf der Bühne im Gedränge, 
 

da gibt es manchmal falsche Klänge.
 

Sang ich zu leis` oder zu laut,
 

hab ich den Einsatz jetzt versaut? 

 

 

Doch bisher ist es stets gelungen,
 

wir haben richtig gut gesungen.
 

Denn ein erfolgreiches Konzert, 
 

ist viele tausend Euro wert. 

  

 

Noch wertvoller sind unsere Frauen,
 

auf die wir zählen und vertrauen.
 

Wer zieht uns an, schickt uns zum Proben,
 

dafür da sollten wir sie loben. 

 

 

Und jeden Dienstag immer wieder,
 

besingen wir die tollsten Lieder.
 

Wir trugen früher offnes Haar,
 

davon ist leider nichts mehr da. 

 

 

Noch sind wir hier, gesund und heiter,
 

steh`n rüstig auf der Lebensleiter.
 

Und nagt an uns der Zahn der Zeit.
 

Dann ist`s noch lange nicht soweit. 

 

 

Für uns stellt sich jetzt nur die Frage,
 

wie lange gibt’s noch Jubilare?
 

Wir werden weiter alles geben,
 

denn singen das ist unser Leben. 


 

RZ.







DIE JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

  

Die „Jott-ha-vau“ (JHV) ist angesagt,

das heißt, der Chor im Saale tagt,

damit der Vorstand wie ihr seht,

den Sängern Red` und Antwort steht.

 

Zuerst erklingt so Knall auf Fall,

der Vorstandsglocke lauter Schall.

Der erste Mann aus unserem Chor

wünscht allerseits ein offenes Ohr.

 

Gekommen ist nun seine Stunde,

da er begrüßt die frohe Runde.

Ein jeder sitzt gespannt und lauscht,

der Ober flugs vorüber rauscht,

damit er mit gebotener Eile,

Getränke flugs an uns verteile.

 

Die Sänger sich zunächst erheben,

gedenken der, die nicht mehr leben.

Nun kommt des „Schriftenführers“ Stund`,

gewichtig schaut er in die Rund,

um getreu nun zu verkünden,

was gab´s an Gutem, was an Sünden,

 

im abgelaufenen „Sängerjahr“?

Nur Gutes, das ist allen klar!

Und alles das, was nun vorbei,

das schildert er detailgetreu.

Der Gute hat ganz schönen Stress,

macht nebenbei noch „Meet the press“.

 

Was innerhalb des letzten Jahres,

noch auf dem Konto blieb an Bares,

wird von dem Vorstandsherrn vermittelt,

den als Kassierer man betitelt.

Hiervon gibt´s zwei, wie Ihr gut wisst,

doch zuständig der e r s t e ist.

 

Zu einer guten Kassenpflege,

gehört das Sammeln der Belege.

Was kam herein, was ging hinaus?

Wie sieht´s am Jahresende aus?

Zwei Sänger aus des Chores Mitte

prüften zuvor nach alter Sitte,

 

ob auch die Kasse gut geführt,

und dem Kassierer Lob gebührt!

Seht-nur wie er glücklich lacht,

hat seine Sache gut gemacht!

Verkündet dann zum guten Schluss,

die Kasse hat ein dickes Plus!

 

Wir müssen noch was abarbeiten,

drum heißt es diskutieren, streiten.

Und mancher Sänger sieht betroffen,

ich hab ja schon fünf Bier gesoffen!

Die Diskussion wird nun sehr hitzig,

doch ab und zu auch richtig witzig!

 

Was steht noch an in diesem Jahr?

Ein Tagesausflug, ist doch klar!

`Ne Grillfete, wär` doch gelacht,

ist schließlich auch noch angedacht.

 

Und dann wollen wir ´mal schauen,

was bieten wir den Sängerfrauen?

Denn wenn die erste Kerze brennt,

gibt`s Kaffe Kuchen zum Advent.

Und für die Liebste jährlich wieder,

von den Sängern Weihnachtslieder.

 

„Verschiedenes“ war auch schon dran,

doch jetzt rollt das Buffet heran.

Nach Grünkohl, Kassler und ´ner Wurst

Da ham` die Burschen richtig Durst!

 

Für manche gibt´s nach ein paar Bieren,

noch richtig was zu diskutieren.

Auch wird noch manches Lied gesungen,

wenn auch nicht mehr so gut gelungen.

 

Ein Großteil geht auch schon nach Haus,

für heut ist die Versammlung aus!

 

 

Von Günter Biehl.

 

 

 

G R I L L G E S C H I C H T E N 2013

 Am schönsten können wir beim Grillen,
gemeinsam unser`n Hunger stillen.
Dann einen überm Knorpel gießen,
so kann man alles gut genießen.

So`n Grillfest ist ne tolle Sache,
das Essen ist meist Spitzenklasse.
Und ist der Nachtisch absolviert,
wird gern ein Bierchen mal probiert.

Dazu gibt es auch viel zulachen,
und manchmal lassen wir`s auch krachen.
So könnt ich stundenlang berichten,
erzähl` euch noch von mehr Geschichten.

Ich wollt` schon meine Sachen packen,
denn jetzt gibt’s auch noch neue Jacken.
Ob neue Jacken besser singen?
da muss der drinsteckt schon was bringen.

Mir reichten schon die neuen Mappen,
genauso wie die alten Jacken.
Ja manchmal wär`s schon angebracht,
das man ganz einfach drüber lacht.

Im Vordergrund steht doch das Singen,
es soll uns Spaß und Freude bringen.
Doch manchmal kann es auch passieren,
das wir die Übersicht verlieren.

Dann werden die Tenöre schneller,
die Bässe sind zu tief im Keller.
Verzweifelt dirigiert Herr Quast,
jedoch der Einsatz ist verpasst.

Dann ölt der Sänger seine Stimme,
damit sie wieder kraftvoll klinge.
Er muss die Bänder richtig schmieren,
sie musikalisch austarieren.

Damit sie wie ein Vogel klingt,
was nur beim Fliegen nicht gelingt.
Er nahm ein` Schluck vom Rizinus,
erst kam` der Klang und dann der Schuss.

Erleichterung war dann sein Lohn,
nun fand er stets den rechten Ton.
So gibt es bei uns auch mal Klänge,
als wenn der Teufel bei uns sänge.

Meist` schmettern wir aus voller Kehle,
gefühlvoll stark mit Leib und Seele,
besingen unsre schönsten Lieder,
und proben sie auch immer wieder.

Nach all den wirklich harten Proben,
da will ich auch die Mannschaft loben.
Das Frühjahrs- und „Benfizkonzert“,
das war wohl seinen Einsatz wert.

Meist 60 Männer alles Sänger,
die Proben dienstags auch mal länger.
Denn schnell verbreitet sich die Kunde,
gleich gibt es `ne Geburtstagsrunde.

So steh`n wir an des Tisches Runde,
und sind uns selbst der beste Kunde.
Meist schleppt der Koch noch ein Tablett,
gespickt mit Rippchen deftig fett.

Nun das gibt Kraft für Bauch und Stimme,
das sie geschmiert auch richtig klinge.
Denn meistens gibt es bei den Proben,
nur Bonbons keine harte Drogen.

Doch heute haben wir gedacht,
wir feiern bis tief in die Nacht.
Und allen die hier mitgewirkt,
wird jetzt zum Abschluss applaudiert.


RZ. 2013

 

 

  Gedicht zur Jubilarfeier 2012. 

Wer seit 1881 singt,
und dabei immer noch so klingt,
als wär` es noch ein junger Chor,
der hat im Leben noch viel vor.

Denn guter Wein reift in den Fässern,
um den Geschmack noch zu verbessern.
Dazu braucht er so ein`ge Jahre,
und so entsteh`n auch Jubilare.

Die Lieder die wir all gesungen,
die sind seit langen schon verklungen.
Doch überall wo Lieder klingen,
da wird es große Freude bringen.

Wir haben Gold in unseren Kehlen,
sie finden Eingang in die Seelen.
Die Stimmen sind die Instrumente,
die Töne unsere Sängerrente.

Zu singen sind wir in der Lage,
wie in der Nacht so auch am Tage.
So von der Wiege bis zur Bahre,
und überall sind Jubilare.

Drum kommt ihr Sänger lasst euch preisen,
ihr gehören noch nicht zum alten Eisen.
Deshalb gehen wir ja oft auf Reisen,
um unsere Stärken zu beweisen.

Doch bei den Proben aufgepasst,
jetzt kommt der Einsatz von Herrn Quast.
Die Jungens geben kräftig Gas,
und allen macht es richtig Spaß.

Und kommen wir auch in die Jahre,
ergraut sind unsre schönen Haare,
so singen wir noch tausend Jahre,
dann gibt es nur noch Jubilare.

R.Z.

 

 

 

 
Letztes Update ( Donnerstag, 05. November 2015 )